EXEKUTIVE FUNKTIONEN

1.DEFINITION

Der Begriff „exekutive Funktionen“ beschreibt eine Vielzahl von geistigen Fähigkeiten, die uns planvoll, zielorientiert und überlegt handeln lassen. Im aktuellen Vollzug kann man sie als geistige Prozesse, sowie REGEL- und KONTROLLVORGÄNGE beschreiben. Ihren Sitz hat dieses System im Frontalhirn – auch Stirnhirn genannt – und bildet quasi die Steuerzentrale unseres Gehirns.

Diese exekutive System bildet die Grundlage der Selbstregulationsfähigkeit, also der Fähigkeit, sich „gut im Griff“ zu haben und dass die bewusste und kontrollierte Steuerung des eigenen Verhaltens und der eigenen Gefühle gelingt. Wir als Sportler benötigen die exekutiven Fähigkeiten, um die komplexen Anforderungen eines sich ständig veränderten Handballspieles erfolgreich zu bewältigen.

Folgende Konsequenzen bauen auf gut entwickelte exekutive Funktionen auf:
  • - Aufmerksamkeitslenkung und Fokussierung (zuhören und Abläufe merken können)
  • - Logisches Denken und Problemlösen (Eigenständigkeit und Spielfähigkeit)
  • - Planvolles und vorausschauendes Handeln (Antizipationsfähigkeit)
  • - Flexibles und adäquates Verhalten (Spielfähigkeit)
  • - Emotionsregulation (unabhängig von äußeren Reizen agieren können) und
  • - Impulskontrolle und Frustrationstoleranz („immer über den Dingen stehen“)

siehe: L.M. Walk + W.F. Evers (2013) - „Förderung exekutiver Funktionen“. Wehrfritz GmbH Stabilisierungs- und Motivationseffekten.

weitere Kategorien:

zum freien download,  


Suche

Kategorien

Informationen

Warenkorb

Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.

Willkommen zurück

Liefer- und Versandkosten Privatsphäre und Datenschutz Unsere AGB Impressum Kontakt Widerrufsrecht